Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Stromnetze könnten in einem europäischen Wachstumspaket eine zentrale Rolle spielen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und dem Pariser Institut für Nachhaltige Entwicklung und Internationale Beziehungen (IDDRI). Den jährlichen zusätzlichen Investitionsbedarf für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz beziffern die Forscher mit rund zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts von 2008. Das liege in der Größenordnung der Konjunkturpakete aus 2008/2009 und könne einen schnellen Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung auch in den Krisenländern leisten. Mit den Investitionen könne Europa den Bedarf an Öl, Gas und Kohle reduzieren und seine Klimaziele umsetzen. Solche Investitionen könnten gleichzeitig Ungleichgewichte innerhalb des Euroraums reduzieren, da die Einfuhr fossiler Energieträger Außenhandelsbilanz und Konjunktur insbesondere in den Krisenländern belaste.

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